Der Kreisverband Dieburg der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zeigt sich zutiefst entsetzt über die Schmierereien mit verfassungsfeindlichen Symbolen und Parolen an der Ernst‑Reuter‑Schule in Groß‑Umstadt. Die Tat stellt einen gezielten Angriff auf eine demokratische Institution und auf die Werte dar, für die Schulen stehen: Offenheit, Respekt und ein solidarisches Miteinander.
„Dass eine Schule – ein Ort des Lernens, der Vielfalt und der gemeinsamen Verantwortung – Ziel solcher verabscheuungswürdigen Botschaften wird, macht uns fassungslos“, erklärt Anne Wernet, Vorsitzende des GEW-Kreisverband Dieburg. „Unsere uneingeschränkte Solidarität gilt der gesamten Schulgemeinde: den Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften, pädagogischen Fachkräften und allen weiteren Beschäftigten“
Die GEW begrüßt die Ermittlungen durch den Staatsschutz und unterstützt die klare Haltung des Landkreises, solche Angriffe auf demokratische Grundwerte nicht zu tolerieren. Schulen müssen sichere Orte bleiben – frei von Einschüchterung, Hass und Hetze.
Gute Bildungspolitik stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt
Der Vorfall zeigt, wie wichtig eine starke, verlässliche und demokratisch ausgerichtete Bildungspolitik ist. Schulen brauchen nicht nur ausreichende personelle und finanzielle Ressourcen für ihre pädagogische Arbeit, sondern auch politische Rückendeckung, um demokratische Bildung zu fördern und junge Menschen gegen stark zu machen rechte Hetze.
„Wer gesellschaftlichen Zusammenhalt will, muss in gute Bildung investieren und klare Kante gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit zeigen“, betont Anne Wernet.
Der GEW-Kreisverband Dieburg steht fest an der Seite der Ernst‑Reuter‑Schule und aller Bildungseinrichtungen im Landkreis, die täglich daran arbeiten, demokratische Werte zu vermitteln und ein respektvolles Miteinander zu leben.